Auch über die Rosen&Rüben-Veranstaltungen hinaus gibt es im Landkreis vieles zu entdecken. Unsere Tipps lassen Sie das Ganze mal von oben betrachten, besonders schöne Orte erwandern oder locken Sie zu einem interessanten Ausflugsziel.
Wer vom Waldparkplatz zwischen Rott und Marienhagen dem Forstweg folgt, der sich rund zwei Kilometer den Duinger Berg hinaufschlängelt, wird nicht nur mit der grandiosen Aussicht vom
Leineberglandbalkon über das Külftal belohnt. Die Chancen stehen auch gut, Martin Gründel zu begegnen. Vom Wegewart der Samtgemeinde Leinebergland kann man so einiges über die Umgebung und die
hier lebenden Tiere und Pflanzen erfahren. Um mit Ausflügler*innen seine Begeisterung für die Leineberglandregion zu teilen, nimmt er sich, wann immer möglich, gern ein paar Minuten Zeit.
Manchmal zückt er dabei das Handy. Dann kann man beeindruckende Aufnahmen von Luchs, Reh, Hirsch und Hasen oder auch einfach vom Leineberglandpanorama zu unterschiedlichsten Jahres- und
Tageszeiten bestaunen. Wer ihn verpasst, kann sich von seiner Fotocollage auf TikTok Lust auf die heimische Natur machen lassen. Mit ihm auf Tour gehen
kann man am Ith-Hils-Wandertag, der dieses Jahr am 6. September stattfindet. Da führt er eine der Wanderungen, die diesmal auch den Leineberglandbalkon als Ziel hat. Und egal wann und wie man in
diesem Jahr zu einem der schönsten Aussichtspunkte der Region aufbricht, bitte die Geburtstagstorte nicht vergessen! Der Leineberglandbalkon feiert 2026 sein Zehnjähriges!
Infos und Anmeldung Ith-Hils-Wandertag: www.solling-vogler-region.de
In ein anderes Jahrhundert reisen, indem man ein paar Stockwerke hochsteigt? In der Museumswohnung im Bischofskamp 51 in der Hildesheimer Nordstadt ist das möglich. 70 Jahre war der letzte Bewohner in der dritten Etage links des 1953 erbauten Mehrfamilienhauses daheim. Die drei Zimmer mit Küche und Bad sind original eingerichtet und außer im Juli jeden Freitag von 14-18 Uhr bei freiem Eintritt zu besichtigen. Ihre Gäste begrüßt Maren Weniger im adretten 50er-Jahre-Outfit und stilecht mit Kaffee und Kuchen.
Info: www.museumswohnunghildesheim.de, www.instagram.com/museumswohnunghildesheim
Ob die Sachsen an dieser Stelle jemals zu einem Gott namens Irmin gebetet haben, ist nicht abschließend geklärt. Einen Ausflug ist die Irminsul oberhalb der zu Lamspringe gehörenden Gemeinde Irmenseul aber auf jeden Fall wert. Der hoch aufragende Stamm mit dem gekränzten Kreuz umgeben von uralten Bäumen lässt verstehen, warum sie auch Weltensäule genannt wurde und man in ihr die Stütze des Weltalls sah. Den Platz erreicht man nach einem kurzen Spaziergang aus dem Ort heraus. Dort kann man sich auf einer der vielen Bänke niederlassen, über Gott und die Welt nachdenken oder einfach die sensationelle Aussicht genießen.
