1938 verliebt sich eine junge Frau in ihren Chorleiter. Kurz darauf zieht er weg, ohne dass sie sich ihm offenbaren konnte; was ohnehin undenkbar gewesen wäre: er ist Lehrer, sie ist Arbeiterin - sie ist 18, er 30. Sie schrieben sich 7 Jahre, 2591 Briefe. Worüber machten sich zwei ganz normale Menschen im Krieg Gedanken? Manuela Hörr und Mark Roberts leihen „Hilde“ und „Roland“ ihre Stimmen und singen zwischendurch Lieder von damals. Anschließend ist Zeit für Diskussion und Austausch.
„Hilde“ und „Roland“ waren damals jung - ihre Kinder sind heute alt. Heute wollen die Alten endlich verstehen, was damals passiert ist. Und die heutigen Jungen müssen es verstehen. Die Lesung lädt beide Gruppen ein, miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Publikum kann eigene Briefe aus der Zeit mitbringen.
Wann:
Samstag, 3. Oktober, 17-19.30 Uhr
(auch am 4.10. Algermissener Kulturbrunnen, 30.10. KUBA Alfeld, 1.11. Sankt Martinskirche Bettrum, jeweils 17-19.30 Uhr)
Wo:
Schloss Rössing, Unter den Eichen 3, 31171 Nordstemmen-Rössing
Haltestelle:
Bushaltestelle Rössing Am Denkmal, Linie 522, Linie 21
Wer:
R.A.M. in Koop. mit KulTürÖffner Rössing
Eintritt:
12 €, 8 € ermäßigt, Tandemkarte jung&alt (mindestens 40 Jahre dazwischen) 10 €
Info:
